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Kampf der Abteilungen und die vielen Blutwerte

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Alex

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Nach wie vor war ich auf der Abteilung 4G - hatte mich da auch schon breit gemacht. Nachdem ich ja auf Intensivstation bettlägrig war und davor rund 6 Wochen auch schon daheim schlecht laufen konnte (in der WOhnung kein Problem, kurze Strecken gingen aber das Treppenhaus war ein RIESEN Problem), ging das plötzlich wieder (fast) einwandfrei. Das Wasser wurde komplett gezogen, als ich im Koma lag.. Tat gut... Wieder frei bewegen.

Unklar zu diesem Zeitpunkt: Wie entwickeln sich die Nierenwerte... So, und nach dem hier jetzt vielleicht einige hoffen meine Werte hier zu finden, um zu wissen: Wann geht eine Dialyse los, verrate ich sie euch nicht 🙂 - nicht aus gehässigkeit, aber ich habe mich letztes Jahr selber oft Googlen sehen, eben nach genau solchen Stichworten. Man findet bewust keine exakten Werte, da jeder Mensch anders anders ist,,, Ausserdem habe ich viele Werte gesehen. Kreatin, Kreatin-Clearness, Harnsäure, Kalium, Phosphat, etc. Mit all diesen Werten werdet ihr bei Nephrologen konfrontiert... Und wieder fragt man sich.. Ja und, was heisst das jetzt, wie lange dauert es noch, etc.

Mein Nephrologe wollte die Dialyse so lange wie möglich vermeiden, auch wenn das Schwert schon über mir hing... Letztendlich kommt es aber auch auf diverse Symptone an, die eine zu schwache so mit sich bringt... Diese Vorgehensweise wurde mir auch hier im Krankenhaus bestätigt. Die Blutwerte sind sicherlich nicht egal und zu vernachlässigen, aber eben auch nicht alleine der Entscheidungsgrund und bei jedem anders.

Nach ein paar shönen, aber wenigen Tagen (alle waren nett, das Essen ok, die Räumlichkeiten bombastisch) hier es plötzlich am Wochenende um. "Was, schon wieder?" sagte ich, denn die Irrfahrt durch sämtliche Intensiv- und Überwachungsstationen war schon leicht nervig,,, Iregndwie bin ich dann doch der Mensch, der auch mal gerne an einem Ort bleibt. Ausserdem war es schön hier und man wurde gut betreut. Die Ärztin meinte auch, sie "sei nicht glücklich mit der ENtscheidung und hätte nachgegeben". Wie ich erfuhr, war die Abteilung primät für Gastro, also auch Diabetes... Da mit unklar war, wieso ich verlegt werden sollte und am Wochenende nicht viele Ärzte da sind, haben wir das dann erst Mal bis Montag geblockt. Am Montag wurde dann gesagt, dass die neue Abteilung, eben die 5D, die Nierenabteilung sei und dieses "Problem" Vorang vor dem Diabetes hätte... Etwas verunsichert dachte ich: Irgendwie haben beide recht.
Ein behandelter Arzt meinte auch, dass diese "Patienten schieben" eine interne, politische Geschichte sein, die ich als Patient nicht verstehen muss - ich würde aber so oder so auf beiden Abtelingen gut betreut. Letztendlich kam ich dann doch auf Abteilung 5D. In der Tat iszs hier auch schön. Tolle Zimmer, eine super Aussicht und extrem nettes Personal... Mir ist eigentlich weder eine chwester oder ein Arzt bekannt, der mir nicht irgendwann .  - wieso auch immer - auf die Nerven ging... Ne, alles super hier. Aber der Abschuss ist das Essen. Im RBK gibt es mehrere Küchen, und das Wahlleistungsessen auf 5D kommt von einer Gatroküche. Die Essen sind zwar aus einer Speisekarte und immer die gleichen, aber schmecken wie im Restaurant - ist also wie jeden Tag essen gehen 🙂 Und serviert wird das ganze vom Servicepersonal in Schwarz-Weiss - also im Kellner-Dress... Ich konnte es nicht bleiben lassen, das Essen sogar im Foddblog zu erwähnen und dort Bilder einzustellen... Das hat bisher noch kein Krankenhausessen geschafft - aber seht selbst :):

 

__________

Gesundheitlich ging es immer weiter Berg aufwärts... Ich war wieder fit, hatte viel Bewegungsdrang (ja, das laufen hat die letzten Monate echt gefehlt... Es fühlte sich so gut an, dass das alles wieder problemlos klappt!) Es gab hier und da noch Medikationen, 3x Mal die Woche Dialyse a 4 Stunden... Dann stellten die Docs fest, dass alle Blutwerte wieder gut sind, Blutdruck ist im Lot, Zucker auch...
Nun wolle man die DIalyse aussetzen und ein Sammelurin machen... hier kann erkannt werden, wie es um die Nierenfunktion steht - diese Information zieht das Labor aus dem Urin, das vorher 24 Stunden lang gesammelt wurde. Hm... Mal sehen... Die Ausscheidung, also die Urinmenge, war eigentlich immer recht gut, das haben auch die Ärzte gesagt - und zwar alle (was immer ein gutes Zeichen ist, wenn alle das gleiche sagen 🙂 )...Ein Grund, warum bei mir während der Dialyse kein Wasser mehr gezogen wurde... Mein Gott, ich wog noch 83 Kilo mei 1,92 m... Ich weiss nicht, wann ich das jemls hatte..vor 30 Jahren ? Sonst lag ich immer so zwischen 90-95, alsich ins RBK kam waren es noch 101 - dank des Wassers im Körper... Und als die Problematik begann, waren es über 110...Auch dank dem Wasser...

Ok, somit begann die Warterei auf die Laborergbnisse...

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