Jump to content

Blogs

Our community blogs

  1. So, heute ist der Tag, an dem derDemers- Katheter gelegt wird, bzw. wurde.

    Essen durfte ich nichts, trinken nur wenig... Also kein Frühstück, aber ok... War mir die Tage davor eigentlich soweit "alles egal" und "angstfrei" war ich am Sonntag Abend so blöd, und habe mal bei Google nach dem Kathteter und dem Eingriff gesucht. Die fachlichen Seiten sprachen meistens von Vollnarkose, nur wenige von örtlicher Betäubung. Dann kam ich zu einigen Foren, dort waren dann mal wieder einige Beiträge, was so alles schlimme passiert ist.. Hätte ich das mit dem googlen mal lieber gelassen, denn jetzt hatte ich mehr Angst wie vorher.

    Zum Glück ging morgens alles recht pünktlich los - 8:30 Uhr - Transport im Bett - leider wieder in einem dieser schicken "KH-Hemdcen, die ich ja noch zur genüge von der Intesnivstation kenne - MÄÄÄHHH... Aber ok) in eine Art OP-Saal... Auch mit so einem drehbaren OP-Tisch und RIESEN-Monitoren (an denen ich gerne lieber eine Playstation oder X-Box angeschlossen hätte, aber da hing ein Ultraschall dran. Am schlimmsten war die Warterei, denn irgendwann will man einfach, das es losgeht und man es hinter sich hat.

    Zuerst hat der legen des Zugangs nicht geklappt... 4 Versuche... Wow... Irgendwann kam der Oberarzt und ein Dame, der er vor, während und nach der OP alles erklärt hat... Vermutlich eine angehende Ärztin, war aber auch für mich recht interessant (zumindest das, was ich davon verstanden habe)..Dann wurde alles steril gemacht und mit Folie abgedeckt.. Geräte, die Menschen und zum Schuss auch ich... Es kam ein Tuch - auch über mein Gesicht... Jetzt sah ich also nichts mehr, jedoch sprach der Arzt mit mir und sagte, was ansteht. Zuerst wurden Ultraschalls gemacht, hier war wohl alles gut und nichts sollte dem Eingriff entgegen stehen... Dann gab es zwei Spritzen, um die örtliche Betäubung einzuleiten. "Sie werden gleich nichts mehr spüren, falls doch, melden Sie sich bitte sofort". "Oh nein!", dachte ich - kamen doch so manche Horrorgeschichten aus Google wieder hoch und sagte: "Bitte spritzen Sie lieber mehr". Der Arzt meinte jeddoch, er habe bereits eine "ordentliche" Menge gespritzt. Ok, nun ging es los... Zuerst wurden irgendwelche Gefässe erweitert, dann kamen zwei Schnitte, dann wurde der Demers-Katheter gelegt und an die Gefässe angeschlossen - anschliessend wieder vernäht. Ich war dabei hellwach, wurde also nicht schlafen gelegt und was soll ich sagen: Nach 20 Minuten war alles erledigt. Schmerzen? NEIN!
    Bei der Gefässdehnung hat es sich etwa so angefühlt, wie wenn euch jemand etwas fester auf den Hals drückt... Spürbar, aber definitiv nicht schmerzhaft.
    Auch nach der OP fühlte ich einen leichten Druck, aber auch hier: Keine Schmerzen.. Nach der OP musste ich zwei Stunden einen Sandsack auf dieser Stelle liegen lassen, um eventuelle Nachblutungen zu verhindern.. Es gab jedoch keine. Dann folgte dad Kontrollröntgen.

    Leider habe ich auf Dtation keinen Arzt mehr gesehen, obwohl ich öfter die Schwestern angesprochen habe, somit sind mir die Ergebniss des Röntengs unbekannt (auch wenn die Kommentare des Personals beim Röntgen tendenziell eher gut klangen). Eigentlich war für den heutigen Tag noch eine Dialyse geplant - sie waren ja immer Mo, Mi und Fr, bis auf eine Ausnahme. Plötzlich kam das Pflegepersonal: "Dialyse ist abgesagt"... Eh, aha..."Waum?". Erneut und wiederholt fragte ich nach einem Arzt, auch hier kan nur: Ja, die Ärztin sagte, die ist morgen... Na toll... Mein Terminplan für Dienstag ist knackevoll, nach 3 Wochen Krankenhaus hat sich einiges angesammelt und ausserdem hatte ich bereits mit meinem Ambulanten Nephrologen eine Dialyse am Mittwoch nesprochen... an 2 Tagen hintereinander muss nicht sein... Ergo war ich drauf und dran die Dialyse zu canceln, vor allem als die Pflege sagte, dass die Ärzte sagte, meine Tage seinen Dienstag, Donnerstag, Samstag... Ausserdem würde sie jetzt heimgehen... Danke fürs Gespräch...👇🤔

    Naja, also: Keine Dialyse, der Verband wurde nicht gewechselt, die Wunde hat auch keinen Interessiert und das Abendessen war auch irgendwie falsch bestellt... Grund genug, mit etwas Ärger im Bauch noch etwas spazieren zu gehen.
    Die Abendschicht der 5D, der ich mein Leid etwas geklagt hatte (und eigentlich bin ich ein friedlicher Patient, der auch so gut wie nie klingelt), hat die Situation geklärt. Dialyse morgen um 7, nur zwei Stunden, primär um zu prüfen, ob der Katheter funktioniert und ihn noch richtig zu verbinden. Ok, das ist ein Deal !

    Unter dem Strich war es viel Rauch um nichts...Solltet ihr also per Suchbegriff hier her gekommen sein, macht euch keinen Kopf wegen des Eingriffs. Wenn ihr zu den Ärzten ein gutes Verhältnis habe und euch dabei gut fühlt, sollte das bei euch auch passen.. Ich würde mich für so einen kleinen Eingriff auch wieder gegen eine Vollnarkose entscheiden, dafür ging es einfach zu schnell und schmerzfrei zur Sache... Und ich konnte auch nach dem Eingriff sofort wieder rumlaufen...

    Als die Betäubung nach lies, war weiterhin ein leichter Druck spürbar...Ist halt ein Fremdkörper... Auch hier keinerlei "Schmerzen", obwohl ich keine weiteren Schmerzmittel bekommen habe.

    So, ok, das wäre geschafft - der nächste Punkt auf der Liste abgehakt....

  2. DiabetestTalk - Teamblog

    • 0
      entries
    • 0
      comments
    • 82
      views

    No blog entries yet

Shoutbox

Shoutbox

Please enter your display name

×
×
  • Create New...